Hanfpapier vs. Reispapier: Papers-Material Vergleich
Hanf oder Reis, was ist eigentlich der Unterschied? Hier bekommst du keinen Sieger, sondern eine ehrliche Gegenüberstellung, damit du selbst entscheiden kannst, was zu dir passt.
Was ist Hanfpapier?
Hanfpapier wird aus Hanffasern hergestellt und ist meist etwas griffiger und robuster als andere Papiervarianten. Geschmacklich beschreiben viele es als leicht süßlich-nussig, mit einer angenehm natürlichen Note. Beim Abbrand verhält sich Hanfpapier in der Regel gleichmäßig, dank der etwas dickeren Faserstruktur ist es zudem etwas reißfester als sehr dünnes Reispapier, was es besonders für Einsteiger interessant macht.
Was ist Reispapier?
Wichtig: Das ist nicht das Reispapier aus dem man bei vietnamesischem Essen Sommerrollen macht! Reispapier ist deutlich dünner und feiner als Hanfpapier. Es gilt als besonders geschmacksneutral, weil kaum Eigengeschmack ins Ergebnis übergeht. Dafür braucht Reispapier mehr Skill beim Rollen. Also nur was für die ganz harten.
Direkter Vergleich
Die drei Materialien unterscheiden sich vor allem in Rohstoff, Papierdicke und Charakter. Diese Übersicht stellt die harten Fakten nebeneinander:
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Hanfpapier |
Reispapier |
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Rohstoff |
Hanffasern |
Reis bzw. Reisstroh |
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Typische Grammatur |
mittel, oft um 13–18 g/m² |
sehr dünn, oft um 12–14 g/m² |
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Farbe/Optik |
meist naturbraun |
hell, teils fast transparent |
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Abbrand |
langsam, gleichmäßig |
langsam, sehr aschearm |
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Textur/Griff |
griffig, etwas rauer |
glatt, empfindlicher |
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Beispielmarken |
RAW, OCB Organic Hemp |
Elements, OCB Ultimate |
Die Grammatur-Werte sind Richtwerte, die sich je nach Marke und Serie unterscheiden, dünnere und dickere Ausführungen gibt es bei beiden Materialien.
Was ist mit Zellulose-Papers?
Neben Hanf und Reis gibt es noch die klassische dritte Kategorie: Zellulosepapier, meist aus Holzfasern hergestellt. Es liegt geschmacklich und von der Dicke oft zwischen Hanf und Reis und ist nach wie vor das am weitesten verbreitete Material im Einstiegssegment. Wichtig zu wissen: Das Grundmaterial ist unabhängig vom Bleichgrad, sowohl Hanf- als auch Zellulosepapiere gibt es in gebleichter und ungebleichter Ausführung. Was hinter dem Verzicht auf die Bleiche steckt, erklären wir im Beitrag zu ungebleichten Papers. Material und Bleiche sind also zwei getrennte Entscheidungen.
Welches Material für wen?
Für neutralen Geschmack & Skill → Reis
Wenn dir ein möglichst neutraler Geschmack wichtig ist und du bereits etwas Rollerfahrung hast, ist Reispapier meist die bevorzugte Wahl. Möchtest du umgekehrt gezielt Geschmack ins Spiel bringen, sind aromatisierte Papers die passende Alternative.
Für Einsteiger → Hanf
Wer noch am Anfang steht, profitiert von der etwas robusteren, griffigeren Struktur von Hanfpapier. Es verzeiht kleinere Fehler beim Rollen eher als sehr dünnes Reispapier. Mehr praktische Tipps zum Einstieg findest du in unserem Beitrag Papers selber drehen: 7 Tipps für Anfänger.
Übrigens: Material und Format sind ebenfalls unabhängig voneinander, du bekommst Hanfpapier genauso in Short- wie in Longpaper-Größe. Bist du bei der Größe noch unsicher, hilft dir unser Vergleich Longpapers vs. Shortpapers weiter.
Und wie gesund ist das jeweilige Material?
Beim Materialvergleich geht es vor allem um Geschmack und Handling, nicht um Gesundheit. Wenn du wissen willst, welche Materialien besonders wenig Zusatzstoffe enthalten und worauf du bei den Inhaltsstoffen achten kannst, findest du das in unserem Überblick zu den gesündesten Papers.
Fazit
.Hanf ist deutlich Einsteigerfreundlicher - Reispaper ist feiner aber braucht Können. Meist entscheidet tatsächlich aber eher die Marke, als das Material: Vergleich RAW vs. OCB
In unserer Papers-Kategorie findest du beide Materialien in verschiedenen Formaten und Marken im direkten Vergleich.












